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Island ohne Touris

Wir wollten einmal Island anders erleben. Ganz alleine, also September. Auch mit dem Risikowetter.
Nach der ersten Nacht in den Ostfjorden kam die Sunamiwelle aus Wolken.

Damit haben wir gerechnet. Also nichts wie weg ins Innenland.

Wir haben die Herdubreidh├╝tte alleine f├╝r uns alleine genossen aber den zweiten Tag beschlossen wir weiter zur Askja zu fahren. Zu viel Schnee. Da wir auch hier schon etliche male waren fahren wir ohne Reue zur Drekkih├╝tte. Wieder in herrlicher Einsamkeit.
Wie immer Heizung funktioniert einwandfrei. Man muss nur die Technik begreifen.
N├Ąchsten Tag fahren wir ins Nydalur am Tr├Âlladyngja vorbei und schlafen endlich wieder in freier Natur. Eigentlich soll man es nicht im September machen, denn wenn es schneit, k├Ânnte der Wagen bis zum Fr├╝hling h├Ąngen bleiben. Aber nichts der gleichen.

Dann kam der freie Himmel und wir erreichten die Sprengisandur und im herrlichsten Wetter fuhren wir auf 1000 m H├Âhe auf die Hekla wo wir ├╝bernachteten. Am n├Ąchsten Tag waren wir oben. Es waren nur 400 H├Âhenmeter von unserem Schlafplatz.

Noch eine Nacht bei Hranfinnusker und der Himmel macht zu. Also schnell zum Snaefellsj├Âkul. Es hat nicht geholfen. Wir fahren die Passstra├če nach Skardsvik im Nebel, schlafen im Regen und fahren wieder im Regen und Nebel zur├╝ck. Aber keine Touris weit und breit.
Also wenn Westen nichts ist, dann fahren wir in die Mitte.
Myvatn.

Keine Touris, keine M├╝cken. Herrlich. Diesmal hat es mit der Sonne wieder geklappt.
Wir baden alleine in der Blauen Lagune Nr.2, besteigen endlich den Hlidarfjall, laufen alleine durch den Dimmburgir, besuchen die hei├če Grotte, h├╝pfen um die Krafla, baden auch im alten Schwimmbad, dass nicht so romantisch aber daf├╝r w├Ąrmer ist als die Lagune, essen Blaubeeren en masse  und nach einigen Sonnentagen fahren wir das dritte Mal in diesen paar Tagen auf der Sprengisandur nach Landmannalaugar.
 

Keine Touris aber die H├╝tte ist voll. Almabtrieb auf isl├Ąndisch. Es ist wie ein Nationalfeiertag. Treiber sind auch viele Prominente, es ist eine Sache der Ehre.
Pferde wurden angekarrt und dann geht es in die T├Ąler um Schafe abzuholen. Alleine sind wir nur im Laugar und auf den Gipfeln.
 

Rechtzeitig mit unserer Abfahrt kommt Regen und Nebel. Schade, denn es ist eine sehr interessante Route ├╝ber die Eldgja zur Ringstrasse.
Am Skaftafjell erwischen wir noch 2 Sonnentage. Und dann verlassen wir Island. Sonne, Regen, Nebel, Schnee, K├Ąlte, Wind und eine herrliche Zeit.
 

Ende