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Am nächsten Morgen geht es weiter. Nach der Militärkontrolle beginnt die Schlacht um El Borma. Am 1. Tag scheint wieder die Sonne und der Himmel ist ganz blau. Die Dünen werden immer höher und sie schieben uns unaufhaltsam in Richtung Westen. Wir schaufeln und legen Bleche wie die Weltmeister. Fast in der Dunkelheit springen wir über den Dünenkamm.

 

 Was für eine Freude! Wir sind in Algerien und in der Sichtweite liegt eine algerische Festung. Jetzt ist alles Wurst. Wenn dort ein Posten ist, hat er uns gesehen. Es ist schon so Dunkel geworden, das wir nur mit vollen Licht unten im Tal einen Schlafplatz finden können. Und mit Licht machen wir auch unser Lager und kochen das Abendessen. Aber die Nacht blieb ruhig. Die Festung war wahrscheinlich leer. Also wieder Glück gehabt. Eigentlich will ich nicht wiederholen warum, aber mir war es klar, das alles gut gehen wird. 

Den nächsten Tag geht alles weiter wie vorher. Nach neun Kilometern ist alles zu. Die Dünen sind sehr schwer zu überwinden. Felix kämpft unter dem Einsatz von Schaufeln und Blechen Meter nach Meter langsam nach oben und will nicht aufgeben. Bubu funkt Felix, das wir paar hundert Meter zurückfahren, wo wir bei dem Vorbeifahren einen leichteren Einstig gesehen haben und das er in unsere Spur fahren soll. Wir fahren zurück und kommen durch einen Einschnitt teilweise auf Blechen schnell voran.

 

Felix, versucht sich anzuschließen, aber er landet in einem „Bombentrichter“ aus dem wir ihn nur mit zwei Autos herausziehen können. Wir sind immer noch 20 km Luftlinie vor El Borma. Es hat sich nicht viel geändert.

Am nächsten Tag  haben wir in der Früh –5°C. Wir fahren flott weiter bis in einen Kessel mit steilen Wänden in den Abfahrtspuren führen. Es ist aber die einzige Möglichkeit dort auf den Blechen nach oben zu kommen.
Man fährt so weit nach oben bis man hängen bleibt. Dann Bleche nach hinten legen auf die das Auto zurückfährt. Und schließlich Bleche immer nach vorne legen bis der Wagen oben ist.

Felix will sich mit der Winde nach oben ziehen. Selbstverständlich sind wir auf den Vergleich dieser zwei verschiedenen Methoden, Durchblechen oder Winchen neugierig. Also ankern wir ihn an einem entfernten Strauch.

 

Aber die Winde ist zu schwach. Der Wagen muß auf die Bleche und wird sozusagen „winchgeblecht“. Das hat den Vorteil, das der Fahrer auf den Blechen nach hinten gesichert ist und bequem und sicher anfahren kann ohne nach hinten zu rutschen. Also Winde als Anfahrtshilfe am Berg. Es ist bequem, aber es dauert zu lange.

 

  Wir, „blechen“ die drei restlichen Autos nach der altbewährten Manier auf die Düne. 
 

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